Vom Verschwiegenen ins kollektive Gedächtnis

Projekt

Die Seite befindet sich im Aufbau.


Das Projekt: DDR-Kurkinderstimmen mit künstlerisch-dokumentarischem Fokus wird ehrenamtlich und unabhängig betrieben. Das Ziel ist die Aufarbeitung, Aufklärung und Dokumentation der historischen Erfahrungen der DDR-Kinderkuren, um zukünftiges Unrecht zu verhindern.

Das Projekt konzentriert sich auf die Inlandserlebnisse innerhalb der DDR, während die Auslandskuren häufig positivere Erinnerungen hervorgebracht haben. Eine systematische Gegenüberstellung dieser Erfahrungen in der Forschung ist notwendig, um die Unterschiede zu untersuchen und ein umfassendes Bild der DDR-Kinderkuren zu erhalten.

Betroffenengruppe

Die DDR-Kurkinder sind eine Betroffenengruppe voller Erinnerungen, Verletzungen und Stimmen, die lange Zeit ungehört blieben. Sie sind Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Kalten Krieges, die ihre Erlebnisse teilen, um sichtbar zu werden, das Schweigen zu brechen und Aufarbeitung zu ermöglichen. Ihre Erfahrungen sind Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte und der Wendezeit.

Die Aufarbeitung der DDR-Kinderkuren beginnt mit der Anerkennung der Erfahrungen der DDR-Kurkinder.

Namensnennung

Die DDR-Kurkinder sind Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend in staatliche Kurmaßnahmen der DDR geschickt wurden. Ihre Zeitzeugnisse thematisieren prägende und traumatische Erlebnisse, positive Erfahrungen sowie Langzeitfolgen. Indem sie ihre Geschichten teilen, werden diese sichtbar und müssen im historischen Kontext aufgearbeitet und erforscht werden.

Die Aufarbeitung der DDR-Kinderkuren erfordert die Namensnennung der DDR-Kurkinder als Betroffengruppe.

Kalter Krieg

Die Kinderkuren der DDR etablierten sich in den 1950er-Jahren und wurden bis in die Nachwendezeit fortgeführt. Sie waren im sozialistischen Staatswesens eingebunden und fanden im Spannungsfeld des Kalten Krieges statt. Durch ihre historische Einbettung in einem vom Ost-West-Konflikt geprägten Staat wird ihre Dimension deutlich.

Die Aufarbeitung der DDR-Kinderkuren braucht die Einordnung in den historischen Kontext des Kalten Krieges.

Hinweis: Die zeitlichen Einordnungen basieren auf privaten und öffentlich zugänglichen Zeitzeugnissen ehemaliger DDR-Kurkinder sowie auf Archivmaterial zu den Kinderkuren der DDR.

Die Erfahrungen der DDR-Kurkinder bedürfen einer umfassenden wissenschaftlichen Aufarbeitung, um historische Zusammenhänge vollständig zu verstehen und in den Kontext des Kalten Krieges einzuordnen.


Die auf dieser Website und in den zugehörigen Social-Media-Kanälen veröffentlichten Berichte beruhen auf persönlichen Erinnerungen ehemaliger Kurkinder in der DDR. Zum Schutz der Privatsphäre wurden alle personenbezogenen Angaben anonymisiert. Bitte beachten Sie, dass die Inhalte emotional belastend sein können. 

Für Inhalte Dritter und externe Links wird keine Haftung übernommen.

Sämtliche Texte, Materialien und künstlerischen Werke unterliegen dem Urheberrecht, einschließlich Projekttitel, Slogan und Zusatztitel. Jegliche Vervielfältigung, Veränderung oder Nutzung der Inhalte für kommerzielle Zwecke ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Urheberin bzw. des Urhebers gestattet.

Das Teilen der veröffentlichten Inhalte auf Social Media ist erlaubt, sofern die Urheberschaft benannt ist.

Das Projekt mit künstlerisch-dokumentarischem Fokus wird ehrenamtlich und unabhängig betrieben. Ziel ist die Aufarbeitung, Aufklärung und Dokumentation historischer Erfahrungen der DDR-Kinderkuren, um zukünftiges Unrecht zu verhindern.